XING 43 :: Chinas Belt-And-Road Strategie

Liebe XING-Leser!

BERNHARD SEYRINGER fokussiert auf zwei ”flagship“-Projekte der Belt-and-Road: das Hafenprojekt von Gwadar in Pakistan und der East Coast Railway Link in Malaysia.
STANISLAV SECRIERU vom European Institute for Security Studies hat ein interessantes Szeanrio für 2021 entwickelt: What..if Belarus and Kazakhstan quit the EEU? Interessant weil beide Staaten Schlüsselfunktionen für den chinesischeuropäischen Eisenbahnverkehr haben, und sich Russland über die Eurasian Economic Union ein gehöriges Maß an Einfluß daran gesichert hat.
Russland ist auch das Stichwort im Essay von JAMES NIXEY vom Londoner Chatham House, der ein deutlicheres Aufzeigen von Regelverstößen seitens des Kreml fordert.
A World Wireless Network von HEIDI TWOREK erinnert uns daran, dass Information Warfare und der Zugang zu globaler Kommunikationsinfrastruktur nicht als neue Machtfragen des 21. Jahrhunderts aufgetaucht sind. Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurde die gesamte Bandbreite an Political Warfare dazu aufgeboten: von der staatlichen Förderung neuer Technologien und damit verbundener Unternehmen, bis hin zu militärischen Interventionen.
DAVID ROWAN zeigt wie ein Software Gigant die Produktion völlig neu erfindet, und WOLFGANG LAMPRECHT erinnert uns an eine aktuelle Diskussion zur ”Emergence of Corporate Citizenship“. Abschließend traf MORTEN GRONBORG, vom Copenhagen Institute of Future Studies, Erlend Hoyersten vom ARoS Art Museum in Aarhus, und sprach mit ihm über die Ausstellung Tomorrow Is The Question
Wir wünschen eine anregende Zeit mit dem neuen XING,
Ihre XING Magazin-Redaktion
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Bernhard Seyringer, Herausgeber


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XING 42 :: Zeitenwenden.

Chinas Vormarsch, Russlands Macht, Europa & GB …

Liebe XING-Leser!

Im Frühjahr 2019 ist nicht nur die BREXIT-Debatte brandaktuell, sondern es jähren sich auch andere Ereignisse von globaler Bedeutung: 1979 begann sich China politisch und wirtschaftlich zu öffnen. Und im Frühjahr 1979 war die islamische Revolution im Iran entschieden. Dann mussten wir feststellen, daß bereits 5 Jahre verstrichen sind, seit Russland die Krim annektierte. Dieses Heft haben wir also der Betrachtung dieser Zeitenwenden gewidmet:
Der britische Publizist David Goodhart skizziert aus linksliberaler Sicht, warum seiner Ansicht nach, so viele seiner Landsleute für den BREXIT gestimmt haben. Der Historiker Kiran Klaus Patel erinnert daran, ohne direkte Parallelen zu ziehen, daß bereits zwei Staaten aus der EU ausgetreten sind: Grönland und Algerien. Der Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan hat sich intensiv mit den Veränderungen im Iran des Frühjahrs 1979 auseinander gesetzt. Fünf Jahre nach der Annexion der Krim durch Russland, beschreibt Jarno Limnell die russischen Cyberwar-Aktivitäten in der EU. Keir Giles befasst sich mit den russischen Strategien, um den Westen zu konfrontieren.

Aktuelle Themen aus Wirtschaft & Internationales:

Bernhard Seyringer beschreibt aktuelle Entwicklungen der Chinesischen Belt-And-Road Intitiative. Wie wichtig „Vertrauen“ in der Unternehmenskommunikation ist, und im Zuge der sogenannten „Digitalisierung“ noch verstärkt werden wird, beschreibt der Kommunikationswissenschafter Wolfgang Lamprecht. Abschließend dämpft der Zukunftsforscher Klaus Mogensen vom Copenhagen Institute for Future Studies, die Automatisierungsverheissungen durch die „digitale Produktion“…
Wir wünschen eine prickelnde Zeit,
Ihre XING Magazin-Redaktion
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Bernhard Seyringer, Herausgeber


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XING 41 :: Der totale Traum.

Liebe XING-Leser!

Nostalgie scheint derzeit der große Trend zu sein. Überall, sei es Mode, Kunst, Entertainment & Kultur, … Und Nostalgie ist auch in Politik und Medien der vorherrschende Tenor. Dass „Digitalisierung“ nach Zukunftsmusik klingt, „Strom“ eine strategische Infrastrukturpolitik erfordert, oder der „Kalte Krieg“ aktuell die Diplomatie herausfordert, erinnert nicht zufällig an eine althergebrachte bürgerliche Tradition, sich in den eigenen vier Wänden mit Spitzweg-Gemälden und Stifter-Prosa zu umgeben, während draußen schon längst der Vormärz seinem Ende zustrebt.
Mit einer kurzen Perspektive von etwa 200 Jahren Geschichte müssen wir leider feststellen, dass wir eigentlich auch eine Johann Nestroy Posse hätten nachdrucken können. Leider können wir derartige Genüsse in dieser Ausgabe nicht bieten, dafür erzählen wir Ihnen die alte Geschichte in neuer Verpackung, in der sich die Fürsten in Schlössern sicher fühlen, der technologische Fortschritt derweil unbemerkt die Verhältnisse umkrempelt und völlig unterschätzte politische Machthaber die geopolitischen Karten neu mischen.
Wenn wir uns unterschiedslos zwischen Kunst und Realität entscheiden können, dann ziehen wir die Tragödie vor, da bleiben uns zumindest die talentfreien Selbstdarsteller erspart. Während wir Ihnen also eine hoffentlich erquickliche Weile mit dem neuen Heft wünschen, genehmigen wir Kleinbürger in der XING-Redaktion uns ein Stücklein Guglhupf und „Gegen Torheit gibt es kein Mittel – ein lustiges Trauerspiel in drei Abteilungen“ vom alten Meister auf moderner Social-Media-Bühne …
Wir wünschen eine kuschlige Zeit,
Ihre XING Magazin-Redaktion
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Bernhard Seyringer, Herausgeber


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XING 40 :: Populismus, Euroskeptiker & supra-nationale Fanatiker …

Der Sommer ist da, und natürlich benötigen Sie alle die bestmögliche Lektüre für Meeresstrand und Sommerfrische! Wir haben daher – wie immer – unser Bestes gegeben, um ein rundum gelungenes Heft zu gestalten. Der ZEIT-Journalist Jochen Bittner bescheinigt der SPD die Flucht in den supranationalen Fanatismus. Der französische Publizist Pascal Bruckner skizziert die Problematik des Identitätsbegriffs und Laura Prisca Ohler macht sich über den Populismus und die Zukunft Europas Gedanken. Marianna Mazzucato plädiert leidenschaftlich, für einen neuen Weg in der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik, den Nicolas Rüffin mit seinem Artikel zu Horizon Europe, dem Post-Horizon 2020 Rahmenprogramm, in seinem Artikel skizziert. Die Hintergründe zur EU-Datenschutzgrundverordnung beleuchten Benjamin Bergemann und Magnus Röme.
Viel Freude beim Lesen wünscht
Ihre XING Magazin-Redaktion
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Bernhard Seyringer, Herausgeber


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XING 39 :: Manipuliert Euch!

Strategische Kommunikation

Endlich das neue Heft! werden Sie geschätzte Leserin, geschätzter Leser begeistert ausrufen – zumindest stellen wir uns Sie so vor. Ja, es ist soweit, und für Kenner unserer XING Reihe ist sofort klar, dass das Thema dieses Heftes – Strategische Kommunikation – wieder hochaktuell und dabei trotzdem zeitlos ist. Im Zeitalter der FAKE News und Information-Warfare-Debatten wollen wir uns einer Reflexion über die gezielte Beeinflussung der medialen Narrative widmen. Jedoch ohne zeitgeistige Sprechblasen, denn in Wahrheit sind die ja unsere Lebenszeitfresser.
Es wird, wie so oft, deutlich, dass Geschichtskenntnisse zur Eindämmung zeitgeist-orientierter Hyperventilation beitragen, dazu haben wir eine Bildstrecke der regierenden Herrscherdynastien ausgesucht. History matters, wenn man sie kennt.
Wir beginnen dort wo alles begann: Bei Edward L. Bernays, gebürtiger Wiener (1891), Neffe von Sigmund Freud und nicht zuletzt Mr. Public Relations. Er hat viel von dem, was gegenwärtig in der PR üblich ist vorweggenommen und vorausgedacht. Nicht zuletzt hatte er 1919 für Litauen das gemacht, was seit den frühen 2000er Jahren Public Diplomacy heisst und im Jahr 1954 gegen die guatemaltekische Regierung das angewendet, was seit den letzten US-Präsidentenwahlen als Information Warfare bezeichnet wird. Ein würdiger Einstieg.
Im nächsten Artikel, Internationale Politik 2.0, verweigern wir uns einmal mehr dem „Digital“-Hype und beschreiben jene Möglichkeiten, die digitale Kanäle in Diplomatie und der Beeinflussung öffentlicher Meinung ermöglichen. Es gibt aber hier kein neues „Digital“-Paradigma, sondern nur einen relativ neuen Kanal, der meist nicht adäquat verwendet wird.
Dare to Dream beleuchtet die prominenten City Rankings als Nexus der städtischen Kommunikationsstrategien vom „guten Leben“ und „Lebensqualität“. Wenn die Ranking-Besten wirklich so toll sind, warum fahren wir dann im Urlaub nicht z. B. Düsseldorf, eine Spitzenstadt laut internationalen Rankinglisten? Menschen wollen nach New York, London oder Paris, nicht weil es dort sauber und sicher ist, sondern vielleicht eher weil sie sich Abenteuer, Herausforderung und Wettbewerb versprechen, und nur vereinzelt bessere Radwege.
Da zielgerichtete Kommunikation natürlich immer mit Strategie schmieden zu tun hat, gab uns der Kulturwissenschafter Thomas Duschlbauer einen Einblick in klassische Kriegsführung und deren Antithese, den Guerillakampf, denn in der Kommunikation ist es nicht anders als am Schlachtfeld: Allein die Übermacht schützt vor´m Untergange nicht.
Neben dem Schwerpunkt gibt es auch in diesem Heft wieder spannende Artikel zu Themen, die uns wichtig sind: Martina Franzen und Sina Nordhoff beschreiben Big Data als Motor für die Stadt der Zukunft. Da wir der Ansicht sind, dass Blockchain eine bahnbrechende Technologie ist, auch dazu wieder einige Einsichten. Zum Anschluss beschreib noch Klaus Mogensen von unserem Content-Partner Copenhagen Institute for Future Studies, was die nächste Generation an Breitbandnetzen (5G) eigentlich für uns alle bedeuten wird.
Ihre XING Magazin-Redaktion
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Bernhard Seyringer, Herausgeber


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XING 38 :: Future Intelligence Gathering

Sounds Scientific, nicht wahr? Aber genau darum geht es in diesem Heft. Nicht um weniger. Wir nützen das Jubiläumsjahr 50 Jahre Zukunftsforschung, auch wenn das natürlich wohlwollend gerundet ist, um einen Blick zurück zu machen, in das „Busy Year ´67“, in dem der Grundstein für die Existenz der Zukunftsforschung gelegt wurde. Nun ist es nicht ganz von der Hand zu weisen, was Herman Kahn bereits in den 1960er Jahren feststellte, dass diesem Begriff etwas Esoterisches anhaftet und ein wenig nach Astrologie klingt. Selbst wenn er richtig verstanden wird, erzeugt er falsche Eindrücke und Missverständnisse. Der englischsprachige „Futurist“ hat nicht nur semantisch mehr Appeal, man denkt auch an andere Formen der Debatte und es dampft weniger landgrüner „eine andere Welt ist möglich“-Mief in die Nase. Neben den begrifflichen Schwierigkeiten kam im Deutschsprachigen Raum auch der nachhaltige Frontalschaden in dieser Disziplin dazu, den die Polarisierung der Diskussion zwischen einer, vor normativem Überschwang nur so strotzende Seite rund um Robert Jungk versus den mathematischen Modellschreinern, rund um den Nachrichtentechniker Karl Steinbuch, in den späten 1960er Jahren angerichtet hatte.
Und seien wir ehrlich, machen Sie doch selbst den Visitenkartentausch-Berufsbezeichnungs-Test: „Gerfried Maier, Zukunftsforscher“, würden Sie die einem Menschen geben, von dem sie sich einen Anruf erwarten? – Wohl eher nicht, oder? Bei „Zukunftsforscher“ ist als Antwort nur eine Höflichkeitspause zu erwarten. Sollten Sie nach Nennung des Begriffes nicht Bilder von der Mondbasis Alpha 1 kurz vor Augen haben, rufen Sie uns doch an!
Genau um sich davon abzugrenzen, betrat der „Trendforscher“ in den 1990er Jahren die Bühne. Aus dem Marketing, dem Lifestyle-Bereich oder der Reiseprospektgestaltung kommend, war die job description „Trendforscher“ für die Akteure auch keinerlei Problem. Kommen Sie mit dem Ausbildungshintergrund der Gesellschaftswissenschaften, dann wird ihnen beim Begriff „Trendforscher“ hingegen flau im Magen. Und das, obwohl man dem „Trend“ damit furchtbar unrecht tut: Trendforschung bedeutet das Erkennen und Deuten von sozialen, kulturellen und technologischen Entwicklungen. Von einem Trend wird gesprochen, wenn dieser mehrere Jahre anhält, also nicht bei Phänomenen, die sich durch Schnelllebigkeit auszeichnen, wie die landläufige Auslegung des Trend-Begriffs in sämtlichen Redaktionsstuben suggeriert und damit irrtümlich „Hypes“ beschreiben. Was also anhand all der Irrtümer tun? Ein energieneutrales Ökohaus bauen und den Rückzug ins Ökologisch-Regionale antreten, wo einem alles der „Hausverstand“ sagt?
Nun wie wäre es stattdessen, diesem wichtigen Forschungszweig auch von der Namensgebung in puncto Ernsthaftigkeit ein wenig entgegenzukommen: Ein Pläydoyer für den Begriff „Foresight“. Dieser versteht sich definitionsgemäß als Kombination von Trend- und Zukunftsforschung, nehmen wir das einfach so hin. Und Sie haben recht, sowohl die „Zukunftsforschung“ als auch „Foresight“ suggerieren eine Vorschau im Sinne einer Wettervorschau, eines Forecasting. Eigentlich ist das falsch, oder noch besser: nur sekundär richtig. Ziel der „Zukunftsforschung“ ist es eben nicht, Prognosen zu erstellen, sondern in Szenarien und in alternativen Zukunftsbildern zu denken. Wissen, im Sinne von Orientierungs- und Handlungswissen über wahrscheinliche und wünschbare Zukünfte und mögliche Gestaltungsoptionen zu gewinnen. Die Auseinandersetzung mit zukunftsgerichteten Bildern, Programmen und Prognosen und die Identifizierung von diversen Stör- und Einflussfaktoren.
Bei Strategic Foresight geht es genau darum. Organisationen für ein wissensintensives Nachdenken über mittel- bis langfristige Entwicklungen, Chancen und Risiken zu sensibilisieren. Die Implikationen und Rückkoppelungen von gesellschaftlichem Wandel, sei es durch neue politische Entwicklungen oder Wahrnehmungen, bis hin zu neuen Technologien in Szenarien zu entwickeln.
Das heisst von der aktuellen Migrationskrise bis hin zur Frage, welche Technologien befinden sich in welcher Entwicklungsstufe, begründete Annahmen zu formulieren welche werden sich warum und wie durchsetzen. Wichtig ist – Stichwort neue Technologien – nicht in die Knoff-Hoff-Show orientierte Technology Forecast zurückzufallen und die Technologie nach dem Sehen-und-Staunen-Prinzip beobachten, wie das in so vielen Technologie-Beilagen in Österreichs Medien, leider sogar nach bestem Wissen und Gewissen, praktiziert wird.
Nicht so schlimm, jetzt sind ja wir da:
Future Intelligence Gathering.
In diesem Heft finden Sie neben den Feature-Artikeln zum Thema ein Interview mit Thomas Madreiter, dem Planungsdirektor der Stadt Wien zum Thema Foresight in der Stadtplanung. Mit unserem Partner, dem Copenhagen Institute for Future Studies, freuen wir uns, Ihnen mit den Artikeln „Smart Society: How AI and robots will change the world“ und „In the church of the transhumanists“ einen Vorgeschmack auf die Januarausgabe 2018 von Scenario, dem Magazin des Copenhagen Institute zu bieten.
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